Tagesgeld

Merkmale Tagesgelder

Das besondere Merkmal beim Tagesgeld ist, dass der Anleger jederzeit sein Guthaben vom Tagesgeldkonto abheben kann, ohne das dabei das Konto geschlossen oder gekündigt werden muss. Somit gibt es beim Tagesgeld keine Kündigungsfrist.
Das ist besonders wichtig, wenn der Sparer so schnell wie möglich über sein Geld verfügen möchte, um zum Beispiel ein Angebot bei einer anderen Bank mit besseren Tagesgeld-Zinsen zu nützen. Andererseits kann auf ein Tagesgeldkonto zu jeder Zeit und in einer beliebigen Höhe Geld eingezahlt werden. Bis zu einer gewissen Grenze verfahren die Banken beim Tagesgeld in der Regel folgendermaßen: Je höher das Guthaben auf dem Tagesgeld ist, desto höher ist auch der Zinssatz, zu dem das Tagesgeld verzinst wird. Wenn man einen gewissen Betrag auf sein Tagesgeldkonto einzahlt, werden damit hohe Zinsen erzielt. Der Unterschied zwischen einem Girokonto und einem Tagesgeldkonto besteht darin, dass man von dem Tagesgeldkonto keine Überweisungen tätigen kann.
Das Tagesgeld wird auf der Grundlage des Jahreszinses verzinst. Je nach Anbieter werden diese Zinsen immer am Ende eines Jahres ausgezahlt oder der Anleger bekommt die Zinsen anteilig für die Einlage monatlich oder im Quartal auf seinem Tagesgeldkonto verbucht. Damit profitiert jeder Sparer vom Zinseszinseffekt, was heißt, die Zinsen des Vormonats werden laufend mit verzinst.
Das ist eine zusätzliche Sparmöglichkeit, die der Anleger nutzen kann, wenn er sein Guthaben in Form von Tagesgeld anlegt. Man kann also jederzeit über sein Geld verfügen, sei es um ein Auto zu finanzieren oder um sich einen anderen großen Wunsch erfüllen zu können.Diesen Beitrag verlinken!

Standard
beste geldautomaten
Definitionen

Geldautomaten finden

 Gibt es in meiner Nähe einen Geldautomaten?

Bei der Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Bank, sollte
natürlich auch die Frage eine Rolle spielen, ob es problemlos möglich
ist, in der Nähe des eigenen Wohnortes kostenlos Geld abzuheben. Es
gibt in Deutschland drei größere Zusammenschlüsse von Banken, an
deren Geldautomaten Kunden Bargeld abheben können: Wer sein
Konto bei einer der Sparkassen hat, kann gebührenfrei an ca. 24.000
Geldautomaten Bargeld bekommen. Die Cash
Group, welcher unter anderem die Dresdner Bank, die Postbank, die
Commerzbank, die Hypo Vereinsbank und diverse Tochtergesellschaften
angehören,, verfügt über etwa 7.600 Geldautomaten. An dritter Stelle
wäre mit ca. 2.300 Geldautomaten „Cash
Pool“ zu nennen. Mitglieder des Cash Pool sind z.B. die
Citybank, Netbank, Norisbank, SEB – Bank und die Spardabank. Auf den
Internet – Seiten dieser Bankenzusammenschlüsse können Sie jeweils
überprüfen, wie viele Geldautomaten es in der Nähe Ihres Wohnortes
gibt und wo sich diese befinden. Da die Sparkassen ja bekanntermaßen über ein sehr dichtes Filialnetz verfügen, seien hier
nur die beiden anderen Bankenzusammenschlüsse genannt:  Geldautomaten von Cash Pool.

Standard
münzen bei direktbanken einzahlen
Definitionen

Definition Direktbank

Was ist eine Direktbank?

Als Direktbanken (oft auch Onlinebanken oder
Internetbanken genannt) werden Banken bezeichnet, die über keine Filialen
verfügen sondern ihre Dienstleistungen nur über Telefon, Fax und
Internet anbieten. Soweit die Definition, was „echte“ Direktbanken angeht.
Allerdings finden sich heutzutage mehr und mehr Mischformen; also
Banken, die hauptsächlich über die genannten Kommunikationswege
agieren, aber dennoch über ein – wenn auch im Vergleich zu Filialbanken
sehr kleines – Filialnetz verfügen.Vorteile und Nachteile von Direktbanken im Vergleich zu FilialbankenDirektbanken sind rund um die Uhr über das Internet
erreichbar, man muß also nicht – wie bei einer klassischen Filialbank –
auf Öffnungszeiten achten, um zum Beispiel eine Überweisung zu
tätigen. Die Einsparung der Kosten für Filialen und Personal ermöglicht es
den Direktbanken, Ihren Kunden günstigere Konditionen als Filialbanken
zu bieten. So gehören gebührenfreie Girokonten mittlerweile zum Standardangebot der
allermeisten Direktbanken. Der kostengünstige Verzicht auf ein dichtes Filialnetz hat
aber auch seine Nachteile: Während die Hausbank alten Schlages an
jeder Ecke einen Geldautomaten hat, ist das bei Direktbanken nicht der
Fall. Zwar kann meist auch an den Geldautomaten anderer Kreditinstitute
Bargeld abgehoben werden, dies kostet aber hohe Gebühren (in der Regel
4 – 5 Euro), was den Vorteil z.B. eines günstigeren oder kostenlosen
Girokontos sehr schnell wieder zunichte machen kann. Allerdings könnte sich das bald ändern: Laut einer
Meldung der Zeitschrift „test“ vom November 2007, erwägen die
Banken, die Gebühren für die Abhebung an „fremden“ Geldautomaten zu streichen. Wer
sehr großen Wert auf persönlichen Kontakt zu einem Kundenberater Wert legt und seine
Bankgeschäfte gerne am Schalter erledigt, dem wird eine Filialbank eher
liegen als eine reine Direktbank. Aber wie bereits eingangs erwähnt,
verschwimmen die Unterschiede zwischen diesen beiden Bankformen immer
mehr.

Standard
der sparer legt geld an
Tagesgeld

Zinsen bei der Geldanlage in Tagesgeld und Festgeld

Das Festgeld ist eine herkömmliche Kapitalanlage, die schon seit langem von den Kreditinstituten offeriert wird. Beim Festgeld wird ein bestimmter Geldbetrag über eine festgelegte Periode hinweg zum Festzins angelegt und der Anleger bekommt jährlich die Zinsen ausgezahlt ganz anders als beim Tagesgeld. Die Laufzeiten können zwischen einigen Monaten und bis zu 10 Jahren ausgewählt werden. Die Möglichkeiten werden hierbei von Kreditinstitut zu Kreditinstitut differieren. Die Festgeld Zinsen hängen zwar von den Zinssätzen auf den Kapital- und Geldmärkten ab, jedoch bekommt der Anleger den einmal festgelegten Zinssatz stetig über die gesamte Laufzeit hinweg. Wer sein Kapital in Festgeld investieren möchte, sollte sich im Voraus einen entsprechenden Anbieter suchen, denn bei jeder Direktbank werden die Zinssätze anders gestaffelt.

In der Regel kann man davon ausgehen, dass längere Laufzeiten auch die Zahlung höherer Zinsen bedeutet, jedoch sollte man hierbei mit Ausnahmen rechnen. Bei anderen Direktbanken werden die Zinssätze zusätzlich auch noch nach dem Anlagebetrag, den der eventuelle Kunde investieren will, gestaffelt. bankengeldMit einem Festgeld-Vergleich kann man in kurzer Zeit ermitteln, welche Anbieter ein günstiges Festgeldkonto für eine bestimmte Summe und die gewünschte Laufzeit offeriert. Aktuelle Festgeldzinsen kann man zum Beispiel ganz einfach über das Internet ermitteln. Mittlerweile gibt es viele Finanzseiten, Banken (wie die Sparkasse) und Portale, auf denen man Informationen bezüglich der aktuellen Zinssätze und Festgeldkonditionen erhalten kann.

Dank hoher Zinsen erfreut auch das Tagesgeld großer Beliebtheit. Beim Tagesgeld kann man über das angelegte Geld täglich verfügen. Die Kontoführung der Tagesgeldkonten erfolgt kostenfrei und das Geld ist ebenso sicher angelegt wie bei jedem anderen Kreditinstitut. Mit einem erheblichen Unterschied. Man erhält wesentlich mehr Zinsen. In den letzten Jahren hat sich der Marktanteil der Tagesgeldkonten bedeutend erhöht.
Die Kapitalanlageformen Festgeld und Tagesgeld gehören seit Jahren zu den populärsten Geldanlageprodukten. Beide stehen hoch im Kurs sowohl bei den Anlegern, als auch bei den Kreditinstituten.

Allgemein kann man sagen, dass eine Geldanlage online eine sichere Investition in die Zukunft ist. Neben Festgeld und Tagesgeld ist zum Beispiel auch eine Immobilie eine besonders gute Geldanlageform. Als Geldanlagen können auch Fonds gesehen werden, aber man sollte unbedingt darauf achten, in welchen Fonds man investieren möchte. Ratsam ist es auch, die Hilfe eines professionellen Finanzberaters in Anspruch zu nehmen. Denn es gibt riskante Geldanlagen, wie zum Beispiel Kommanditbeteiligung, Steuersparimmobilien, geschlossene Immobilienfonds oder stille Beteiligung, die auf jeden Fall vom Steuerberater analysiert werden müssen. Darüber hinaus ist es sehr wichtig, vor der Entscheidung für eine bestimmte Geldanlage, genau zu wissen, wie hoch man investieren will und ob es langfristige oder kurzfristige Geldanlage sein sollte.

Standard